Änderung deutscher Glücksspielgesetze könnte Millionen für Fußballvereine einbringen
In der letzen Woche hat der Europäische Gerichtshof über das deutsche Sportwettenmonopol entschieden. Da Deutschlands zwischenstaatliches Glücksspielabkommen für rechtswidrig befunden wurde, können demnächst auch deutsche Fußballvereine von der Glücksspielbranche im eigenen Land profitieren, die derzeit 7,8 Milliarden Euro wert ist.
Derzeit erlaubt das Sportwettenmonopol es nicht, dass Online-Betreiber deutsche Fußballvereine sponsern. Aber das wird sich nun hoffentlich ändern. Die Entscheidung wird die Einnahmen für Fußballvereine möglicherweise um mindestens 300 Millionen Euro erhöhen. Diese Schätzung stützt sich auf Voraussagen des Deutschen Fußball-Bundes, der glaubt, dass das Gesetz jede Menge Einnahmen durch Sponsoren und Steuern bringen werde.
Sportligen anderer Länder profitieren bereits in großem Maß von den derzeitigen Gesetzesänderungen zum Online-Glücksspiel und der Deutsche Fußball-Bund hofft dem folgen zu können. Beispielsweise haben französische Fußballvereine 20 Millionen Euro zusätzlich eingenommen, als das Land seinen Online-Glücksspielmarkt für internationale Online-Casinobetreiber geöffnet hat.
„Das zusätzliche Geld würde mit Sicherheit die Stellung deutscher Vereine auf dem Transfermarkt stärken“, sagte Rainer Mutschler, Geschäftsführer der VfB Stuttgart Marketing GmbH.
Deutschlands Glücksspielgesetze wurden vor einer Woche einer gründlichen Überprüfung unterzogen und der Europäische Gerichtshof entschied über die Rechtmäßigkeit des Verbots von Online-Wetten. Da das Gericht das Verbot für rechtswidrig befunden hat, wird Deutschland den gleichen Weg wie Frankreich oder andere europäische Länder gehen und kann so auch jede Menge zusätzliche Einnahmen aus den internationalen Betreibern einnehmen.






