Bilanz für WM Wetten in Deutschland und Frankreich wurden offenbart
Als die Fußballweltmeisterschaft 2010 begann, verspürte die Online-Casino-Gesellschaft einen Anstieg an Sportwetten, auch wenn der Online-Glücksspiel-Markt in Deutschland nur teilweise geöffnet ist. In Frankreich dagegen wurde kurz vor der WM der Markt ganz geöffnet.
Obwohl die Voraussagen für einen Zustrom von Online-Sportwettenanbieter reine Spekulation war, bestätigte ein Bericht von Paris Reuter, dass Frankreichs Online-Glücksspiel-Industrie einige Millionen mehr hervorgebracht hat, als vor der Gesetzesänderung in Frankreich und vor der Weltmeisterschaft der Fall war.
Gerade rechtzeitig zur WM legalisierte Frankreich das Online-Glücksspiel, um Betreibern aus anderen Teilen der Welt die Möglichkeit zu geben, ihre Dienste auch an französische Spieler anzubieten.
Vorher war es nur französischen Monopolen erlaubt, Online-Wetten durchzuführen und es liegt auf der Hand, dass die Spieler des Landes es zu schätzen wissen, dass sie nun die Wahl der Qual haben.
In Deutschland dagegen wird es nur teilweise gebilligt auf Sportwettenanbietern, die Ihren Sitz im Ausland haben, Tipps abgeben zu dürfen. Vielleicht sollte Deutschland sich da mal eine Scheibe von Frankreich abschneiden.
Denn während der WM verdienten Betreiber 107 Millionen Euro an Spielern, die in Frankreich leben. Davon stammen 70 % aus Wetten zur Weltmeisterschaft. Wie dem auch sei, Finanzanalytiker glauben, dass obwohl die WM vorüber ist, Erträge aus Online-Glücksspielen in Frankreich weiterhin zunehmen werden.
Mit Spielern, die sich darüber freuen, dass ihnen nun die Möglichkeit geboten wird, auch auf Seiten zu spielen, die nicht Eigentum von französischen Monopolen sind, wird erwartet, dass das Online-Glücksspiel weiterhin Zustrom finden wird.
1,2 Millionen Menschen (das ist die Hälfte aller Spieler in Frankreich) haben sich bereits entschieden, bei neu zugelassenen Casinos zu spielen, die ihren Sitz nicht in Frankreich haben.
Da die Zahl zunehmend ansteigt, erwarten Experten, dass der französische Online-Glücksspiel-Markt bis zum Jahr 2011 mehr als 665 Millionen Euro einbringen wird. Hoffentlich wachen die Deutschen Politiker da bald mal auf und sehen diesen Markt als eine Lösung der Tilgung von Staatsschulden und lassen Glücksspielen endlich freien Lauf.






