Die Fusion von Bwin und Party Gaming ist nicht vom Tisch

BwinIn einem kürzlichen durchgeführten Interview mit dem Trend-Magazin, erklärte der Vorsitzende von Bwin, Hannes Androsch, dass die Verhandlungen mit PartyGaming gescheitert sein. Es war eine Partnerschaft, auf die die gesamte Online-Glücksspiel-Industrie gewartet hatte, doch Androsch enttäuschte Casino- als auch Affiliate-Betreiber.

Nun aber hat er diese Aussage zurückgenommen, da er angeblich zu Unrecht zitiert habe.

Trace, ein Online-Glücksspiel-Magazine, zitierte ihn wie folgt: "Es ist wahr, dass die Gespräche mit dem englischen Unternehmen nicht zu dem gewünschten Ergebnis geführt haben." Allerdings sagte Androsch auch, dass die Zeitschrift seine Aussage nicht im richtigen Kontext benutzt habe.

Im AGR-Magazin erklärte er, dass, was er eigentlich sagen wollte ist, dass die Verhandlungen, die bis zu diesem Zeitpunkt statt gefunden haben, noch nicht zu einer endgültigen Entscheidung geführt haben.

So scheint es, als ob die Partnerschaft zwischen bwin und Party Gaming, trotz der ursprünglichen Kommentare von Androsch, immer noch möglich wäre.

Es wird auch gemunkelt, dass Bwin einen amerikanischen Geschäftspartner sucht, in Vorbereitung auf die mögliche Legalisierung von Online-Glücksspielen in den USA. Es wird vermutet, dass das Unternehmen eine 11% ige Beteiligung an einer kalifornischen Software-Firma hat, es wurden aber bisher noch keine Namen veröffentlicht.

Bwin ist einer der größten Online-Glücksspiel-Anbieter in Europa, und die Entscheidung des Unternehmens mehrere gemeinsame Partnerschaften zu formen, ist ein weise. Das Unternehmen ist offensichtlich auf der Suche nach Möglichkeiten, ihren Marktanteil zu erhöhen, und es ist sehr wahrscheinlich, dass Bwin sich im Laufe der nächsten Jahre exponentiell steigern wird.