Die neuen Britischen Gaming Gesetze beeinflussen Fußballclubs

Im Zuge des Black Friday hat die UK Gaming Commission ihre Online Glücksspielgesetze verändert und Gerüchten zufolge haben diese einen enormen Einfluss auf das Sponsoring im Sportbereich in England. Ein Großteil der Gesetzesänderungen haben mit dem Aspekt der Regulierung ausländischer Anbieter zu tun, doch weitreichend kann sich das dann im Endeffekt auch auf die Fußballteams auswirken.

Zum einen versucht Großbritannien einen größeren Teil des Einkommens internationaler Wettanbieter abzubekommen. Die UK Gambling Commission ist der Ansicht, dass die Steuern derzeit zu gering sind, was es zahlreichen Glücksspielanbietern möglich macht, im Land ihren Service anzubieten.

Abgesehen von der Steuererhöhung will die the Gambling Commission zum anderen auch verlangen, dass die Anbieter sich um eine zusätzliche Lizenz bewerben, bevor sie ihren Service in Großbritannien anbieten können. Denjenigen, die keine Lizenz haben, ist es nicht gestattet, Werbung zu schalten, was sehr wahrscheinlich Sportteams beeinflussen wird.

In letzter Zeit brachten sich mehr und mehr Wettunternehmen in den Sport ein, indem sie Sportteams und Ligen gesponsert haben, doch die neuen Britischen Gesetze werden dem vermutlich ein Ende setzen. Eine ähnliche Situation liegt auch in Spanien vor, wo Bwin, ein Anbieter ohne Spanische Lizenz, als Sponsor von Real Madrid auftritt. In Spanien beschwerte man sich lautstark über den Sponsoring-Deal und es ist davon auszugehen, dass das auch in Großbritannien der Fall sein wird, sofern die Regierung seine Online Gaming Gesetze tatsächlich ändert.