Die Wahlen in Spanien könnten die Regelung der Online-Glücksspiele hinauszögern
Kürzlich hat die spanische Regierung einen Gesetzentwurf verfasst, der das Online-Glücksspiel in Spanien regeln soll. Die neuen Gesetze sollen spanischen Bürgern den Zugang zu nicht lizenzierten Online-Casinos verbieten und zugleich Werbung von Betreibern verbieten, die keine spanische Glücksspielgenehmigung besitzen.
Dennoch wird sich Spaniens Regierung aufgrund der anstehenden Wahl im September mit dringlicheren Problemen, als dem Online-Glücksspiel, befassen müssen. Der Europäische Gerichtshof benötigte für die Zustimmung der Gesetzgebung etwa drei Monate, womit der Druck für die spanische Regierung steigt, um den Entwurf noch vor den Wahlen durchsetzen zu können.
Ähnlich wie die Online-Glücksspiel-Gesetze Frankreichs, würde auch Spaniens Reform versuchen, die Zahl internationaler Online-Casinos zu verringern. Betreiber ohne eine Genehmigung könnten dann mit Geldbußen von ca. 600.000 Euro rechnen. Doch der Europäische Gerichtshof wird von Spanien etwas mehr Nachsicht fordern, da ein Schmälern ausländischer Anbieter den Anforderungen des freien Handels in der EU widerspricht.
Der neue Gesetzentwurf wird auch dabei helfen, Spaniens Online-Glücksspielmarkt als eine maßgebende Quelle auf dem europäischen Markt zu etablieren. Eine neue Aufsichtsbehörde würde geschaffen werden, um sicherzustellen, dass internationale und lokale Betreiber die Gesetze einhalten und um Kunden vor Betrug zu schützen. Die Behörde wird dann auch die Werbung genau im Auge behalten, um nicht zugelassene Betreiber daran zu hindern, spanischen Bürgern ihre Dienste anzubieten.






