Estland ignoriert die Europäische Union
Der Gestzgeber in Estland hat beschlossen, die Regeln der Europäischen Union zu missachten. Estland ist nicht das erste europäische Land, dies zu tun, denn auch Frankreich, Deutschland, Griechenland und Schweden haben beschlossen, ihre eigenen Regeln, zum Thema Glücksspiel, aufzustellen.
Die estnischen Behörden haben beschlossen, alle Online-Casino und Online-Poker-Webseiten von der Annahme, von Spielern aus Estland, zu blockieren, sofern sie nicht über eine gültige Betreiber-Lizenz des Landes verfügen.
Der Beschluss wird mehr als 200 Online-Casino-Betreiber, die derzeit ihr Geschäft in Estland tätigen, betreffen und das einzige Online-Casino das davon nicht betroffen ist, ist ein in Estland basiertes Casino.
So ist die Frage der Monopolisierung wieder einmal auf den Tisch gebracht worden. Es wird davon geredet, dass alle europäischen Länder, die nicht bereit sind dem Freihandelsabkommen der Europäischen Union zu folgen, für die Beibehaltung eines Monopols sind und deren Einnahmen, einschließlich der Steuern, im jeweiligen Land bleiben und die internationalen Betreiber davon nicht profitieren können.
Ein gewagter Schritt, obwohl die Europäische Union bereits jetzt den ersten europäischen Ländern mit Klagen droht, die die gleichen Veränderungen ihrer Gesetze vorgenommen haben.
Doch die Behörden in Estland erhoffen sich dadurch, dass die Europäische Union das auswärtige Online-Glücksspiel als ein nationales und nicht ein internationales Problem ansehen wird. Jedoch riskieren sie für diese Entscheidung schwere Strafen einstecken zu müssen, welche auch alle Internet-Service-Anbieter, die Online-Glücksspiel-Transaktionen blockieren, in Gefahr bringen.






