Europäische Casino-Betreiber befürchten Ausschluss aus amerikanischem Markt
Der amerikanische Online-Glücksspielmarkt ist einer der lukrativsten der Welt. Obgleich die amerikanische Regierung alles daran setzte, ausländischen Anbietern den Zutritt zum eigenen Markt zu erschweren, schafften es doch hin und wieder europäischen Unternehmen sich dort zu etablieren. Auch wenn aktuell alles danach aussieht, dass die Änderungen im amerikanischen Glücksspiel-Sektor sich zugunsten der ausländischen Anbieter auswirken, wird das Ganze doch von einem faden Beigeschmack begleitet.
Denn seitdem die amerikanische Regierung die Anti-Online-Poker-Verordnung (UIEGA = Unlawful Internet Gambling Enforcement Act) im Gesetz verankert hat, gibt es eine rechtliche Grauzone bezüglich der europäischen Glücksspiel-Anbieter, die bereits vor Verabschiedung des Gesetzes auf dem amerikanischen Markt Fuß gefasst haben. Die Vorgehensweise diesbezüglich ist noch unklar, da eine einheitliche Kontrolle den amerikanischen Anbietern gegenüber unfair ist, da diese nicht den gleichen Auflagen und Bedingungen unterliegen wie die europäischen Betreiber.
Davon betroffen sind vor allem britische und europäische Online-Glücksspielanbieter. Für die amerikanischen Anbieter ist es nun gleichzeitig auch eine Chance. Denn die inländischen Anbieter fühlten sich durch die Ausländischen vom eigenen Markt verdrängt. Durch das neue Gesetz könnte sich das nun ändern, und die amerikanischen Online-Casinos hätten eine reale Chance ihren Markt zurückzuerobern.
Aktuell steht noch vieles zur Diskussion. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die ganze Angelegenheit in den nächsten Wochen entwickeln wird.






