Europäischer Gerichtshof unterstützt Glücksspiel-Verbote
Der Europäische Gerichtshof (EUGH) verkündete am Donnerstag, dass er das Recht der EU-Länder zum Verbot des Online-Glücksspiels unterstützen werde – sehr zum Leidwesen der diversen Glücksspiel-Anbieter.
Nach Ansicht des Europäischen Gerichtshofs können die Länder, das Glücksspiel verbieten, wenn es gegen die moralischen, religiösen oder kulturellen Grundsätze des jeweiligen Landes verstößt. Das Verbot, das die Niederlande im Juni in Kraft gesetzt haben, basiert auf moralischen Gründen. Die niederländische Regierung hatte in letzter Zeit mit vielen Betrugsfällen im Bereich Online-Glücksspiel zu tun.
Während manche Länder dem Online-Glücksspiel also noch skeptisch gegenüber stehen, sehen andere bereits den Geldsegen und die finanziellen Möglichkeiten, die das Online-Glücksspiel auch für das jeweilige Land mit sich bringt.
Für die Europäische Vereinigung für Glücksspiel und Sportwetten steht bereits jetzt fest: mit zunehmender Popularität und einer wachsenden Fangemeinde, werden jegliche Online-Glücksspiel-Verbote obsolet. Auch die niederländischen Online-Spieler werden ihren Weg auf andere Webseiten finden.
Die Zulassung des Verbots von Online-Glücksspielen in den europäischen Ländern können viele Glücksspiel-Betreiber nicht verstehen, da in den meisten europäischen Ländern das staatliche Glücksspiel weiterhin erlaubt ist. Unabhängige Anbieter wie Playtech oder Microgaming werden es jedoch schwer haben, sich weiterhin auf dem Glückspiel-Markt des jeweiligen Landes zu behaupten.
Aus diesem Grund haben viele unabhängige Anbieter bereits versucht, gerichtlich gegen die staatliche Monopolisierung vorzugehen um ebenfalls auf dem Glücksspiel-Markt verschiedener europäischer Länder vertreten zu sein. Bislang waren die Anstrengungen nicht von Erfolg gekrönt, aber so schnell geben die Anbieter nicht auf.






