Frankreich macht einen mutigen Schritt und tritt der EU mächtig auf die Füße

Frankreich erwägt einen drastischen Schritt und will sich darum bemühen, Online-Spieler in Frankreich, vor nicht lizenzierten Glücksspiel-Seiten, zu schützen. Die Idee ist, Suchergebnisse auf Suchmachen zu restriktiveren und illegale Webseiten auszuschließen.

China hatte bereits einen ähnlichen Versuch durchgeführt und alle chinesischen Betreiber von Google-Suchanfragen ausschließen lassen. Wenn Frankreich bereit ist das Risiko einzugehen und eventuell damit rechnen muss, dass Google Ihnen den Rücken kehrt, lohnt es sich vielleicht für sie.

Die Europäische Kommission, ein Zweig der Europäischen Union, welcher die Gesetzgebung und andere rechtliche Fragen kontrolliert, warnte die Französische Regierung davor, dass die Restriktion einer Internet-Suchmachine, eine Verletzung der Europäischen Verträge wäre.

Der Vertrag besteht, um internationale Online-Casinos in Frankreich zu zulassen. Durch eine solche Restriktion, würde jede internationale Transaktion blockiert werden und würde den Menschen innerhalb Frankreichs nur erlauben, auf Online-Casinos innerhalb des Landes, zu spielen.

Die Europäische Union hat den Zweck, den freien Handel und eine einheitliche Front zwischen allen europäischen Ländern zu fördern. Ein Zug wie dieser könnte fatale Folgen, wie zum Beispiel Gebühren gegen den Vertragsbruch, haben.

Das scheint Frankreich aber wenig zu kümmern und wird das Vorhaben wohl durchführen. Damit werden Betreiber ausländischer Unternehmen geradezu dazu bewegt, sich eine physische Niederlassung im Inland zu besorgen, um eine Online-Glücksspiel-Lizenz zu erhalten.