Französische Fernseh-Regulatoren stellen Regeln für Online-Glücksspiel-Anzeigen auf

Online Glücksspiel WerbungDie CSA, die Regulierungsbehörde des französischen Fernsehens wird demnächst ihre Regelungen zur Werbung von Online-Glücksspielen, auf den Landeseigenen Fernsehsendern, veröffentlichen. Nach reiflichen Überlegungen, Beratungen und intensiver Marktforschung, wird die CSA ihre endgültige Entscheidung zwischen dem 1. und dem 15. Juni 2010 präsentieren.

Bei dieser Entscheidung muss die CSA, wie man Online-Glücksspiel-Werbung abwickelt, jedoch drei wesentliche Punkte in Augenschein nehmen:

Der Erste wäre ein Verbot einzuführen, dass zu Stunden in den Kinder in der Regel fernsehen, solche Werbungen nicht erlaubt sein dürfen. Online-Glücksspiel-Anzeigen würden daher, unter der Woche morgens, mittags und am späten Nachmittag nicht ausgestrahlt werden dürfen. Zur Überlegung steht auch das Verbot zur Prime-Time einzuführen.

Der Zweite soll in Betracht ziehen, dass solche Werbungen zwischen 5 Uhr und 13.30 Uhr verboten werden sollen, während der Dritte spezielle Ausnahmen erlauben würde. So würden zum Beispiel außergewöhnliche Genehmigungen für Sportereignisse und Pferderennen ausgegeben, die fünf Minuten vor und nach bestimmten Programmen ausgestrahlt werden dürfen.

Das Hauptziel der CSA ist es, Kinder vor der Versuchung, das Online-Glücksspiel aufzusuchen, zu schützen und sich nicht aufgrund der Werbung dazu gezwungen fühlen.

Gerade weil Kinder und Jugendliche die Personengruppe ist, die am leichtesten durch Marketing-Kampagnen zu beeinflussen ist, ist es unerlässlich, dass die CSA eine Entscheidung fällt, zu welchen Zeiten Glücksspiel-Werbung ausgestrahlt werden darf und zu welchen nicht.

Darüber hinaus ist die Regulierungsbehörde dafür verantwortlich, dass diese Werbung nicht an ein jüngeres Publikum gerichtet ist.

Da es bei dieser Verordnung um die Sicherheit unsere Kinder geht, sind wir dennoch sehr erstaunt, dass private Fernseh- und Radiosender darüber nicht sehr glücklich sind. Sie sind der Meinung, dass die Regeln zu streng sind, doch die CSA bleibt hartnäckig und pocht darauf, mit dem Motto „Lieber Sicherheit als Nachsicht“.