Fußball-WM sorgte für finanzielle Einbußen bei Online-Casino-Betreibern

Party GamingDer Online-Glücksspiel-Anbieter PartyGaming veröffentlichte heute seinen Zahlen für die letzten drei Monate und ist mit dem Ergebnis ganz und gar nicht zufrieden: Über 13 Prozent blieb das Unternehmen hinter den zu erwartenden Einnahmen für das Quartal zurück. Ein Verlust, der vor allem auf die vierwöchige Fußball-WM zurückzuführen ist.

Jim Ryan, Geschäftsführer von PartyGaming ließ verlauten, dass die nachteiligen Auswirkungen auf das gesamte Glücksspiel-Geschäft höher waren, als bisher angenommen. Potentielle Poker-Spieler hätten ihre Zeit lieber damit verbracht, sich die Spiele im Fernsehen anzusehen, als online zu pokern. Und obwohl viele Online-Casino-Anbieter speziellen Promo-Aktionen zur WM anboten, konnte dies die Fans nicht von ihren Fernsehern weglocken.

Im Bericht des Unternehmens heißt es weiter, dass die Einnahmen aus dem Bereich Sportwetten (Party Bets) konstant geblieben sind. Das bedeutet, dass der Einfluss des Sportwetten-Sektors auf den Unternehmensgewinn nicht groß genug gewesen ist, um die finanziellen Einbußen aus dem Poker-Geschäft auszugleichen.

Trotz der enormen Anstrengungen des Unternehmens, den PartyGaming-Spielern, den Bereich „Sportwetten“ so schmackhaft wie möglich zu machen, wurde das finanzielle Ziel also nicht erreicht. Dabei halfen auch eine Reihe von Promo-und Bonus-Aktionen zur WM nichts - PartyGaming musste sich in diesem Sektor den großen Konkurrenten Bwin und BoDog geschlagen geben.

Nichtsdestotrotz ist das Unternehmen nun zuversichtlich, die entgangenen Gewinnchancen mit dem Eintritt in den französischen Glücksspiel-Markt zum 1. Juli kompensieren zu können. Die französische Glücksspiel-Branche gilt als eine der lukrativsten überhaupt und PartyGaming ist früh genug beteiligt, um aus dieser Gelegenheit echte Vorteile ziehen zu können.