Glücksspielgesetze in Italien ändern sich Ende Oktober
Die Glücksspielbehörde Italiens hat der Europäischen Komission einen Verordnungsentwurf zur Prüfung vorgelegt, um die Glücksspielgesetze für Offshore-Betreiber zu verändern. Da dieser Entwurf nicht nur durch die Europäische Komission, sondern auch durch andere EU-Mitgliedsstaarten geprüft werden muss, kann dieser Prozess bis zu 3 Monate dauern. Sollte es in diesem Zeitraum keine Ablehnung zum Entwurf geben, wird diesem zugestimmt.
In dem Entwurf sind einige neue Bestimmungen enthalten, die sowohl für die bereits zugelassenen als auch neuen Online-Glücksspiel-BetreiberAnwendung finden sollen. Zudem gibt es neue Regeln für die Gewährung von 200 weiteren Online-Glücksspiel-Lizenzen. Eine dieser Regeln bestimmt, dass jeder Online-Glücksspiel-Betreiber, der eine Lizenz für Italien erwerben möchte, sich in jedem Land, das dem Europäischen Wirtschaftsraum angehört, rechtlich niederlassen könne und nur dazu verpflichtet ist, an die Italienische Regierung Steuern zu zahlen.
Neue Richtlinien werde es auch für Poker- und Casino-Spiele geben und Spielautomaten bzw. Automatenspiele, die in Geschäften und Kneipen vertreten sind, werden aus dem normalen Leben verschwinden, um einen faireren Markt zu schaffen.
Es wird von den Glücksspiel-Betreibern, die sich auf dem Italienischen Markt etablieren wollen, erwartet, dass sie die neuen Regeln akzeptieren, ohne ihren Standort zu wechseln und können dadurch ihre aktuellen steuerlichen Vorteile beibehalten.
Von den bereits tätigen Betreibern wird ebenfalls erwartet, dass sie den Entwurf begrüßen um zu verhindern, dass sie das Gewerbe von lizenzfreien Spielcasinos verlieren.






