Glücksspielvertrag verunsichert Deutsche Glücksspiel-Spieler
Jeden Tag gibt es eine neue Hiobsbotschaften zum Thema Glücksspielvertrag und verunsichert Deutsche Glücksspiel-Spieler. Während die einen glauben, dass man auf Online Casinos, die Ihren Sitz im Ausland haben, spielen darf, glauben andere wiederum, dass das Glücksspiel in Deutschland ganz und gar untersagt ist.
Erst vor kurzem gab es wieder einmal einen Beitrag im Fernsehen, der über das Glücksspiel in Nordrhein-Westfalen berichtete und das Fass zum überlaufen brachte. Demnach plant die Landesregierung noch schärfer gegen das Glücksspiel vorgehen zu wollen. So äußerte sich die Bezirksregierung in Düsseldorf wie folgt: „Die Betreiber können erst mal ungestört weitermachen. Die Bezirksregierung Düsseldorf ist per Gesetz zur Bekämpfung von Online Casinos verpflichtet. Bisher ist sie aber gegen noch kein Casino vorgegangen.“
Des Weiteren werden bei dem Thema keine Unterschiede gemacht. So werden Online-Poker-Seiten und Online-Bingo-Seiten genauso gehandhabt, wie ein Online-Casino. Bwin – die Ihren Sitz ins Ausland verlegt haben, können ein Lied davon singen. Denn im letzten Jahr hatte es der Betreiber nicht einfach und musste sich sogar vor Gericht, gegen einzelne Bundesländer, verteidigen.
Aber es gibt auch Hoffnung für Glücksspiel-Seiten-Betreiber. Denn nach dem Regierungswechsel in Schleswig-Holstein und der Aufhebung des Glücksspielvertrages im eigenen Bundesland, wollen sich die Bundesländer wie Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, das Saarland und Sachsen-Anhalt dem anschließen und sich für eine Neuregelung aussprechen.
Wie bereits berichtet, möchte sich die Europäische Union dafür einsetzten, dass jedes Land der EU kontrollierte Lizenzierungen für Glücksspiel-Betreiber einführt. Das hat zum Vorteil, dass es erstens keine Ungereimtheiten mehr geben wird und zweitens jedes Land zusätzliche Steuereinnahmen verbuchen kann, die wiederum dem eigenen Land zu gute kommen können.
Natürlich wird es immer Menschen geben, die das Spielen nicht sein lassen können. Sollten Sie jemanden kennen, es gibt Selbsthilfegruppen die Betroffenen helfen können und recht erfolgreich dabei sind.
Bleibt nur zu hoffen, dass das Rumrätseln bald ein Ende hat und die Regierung endlich einmal aufwacht und sich gegen den Glücksspielvertrag ausspricht. Bis dahin heißt es „Abwarten und Tee trinken“.






