Griechenland plant Glücksspiel Monopol zu verkaufen
OPAP leitet alle lizenzierten Buchmacher in Griechenland und räumt sich damit die Rechte aller Sportwetten ein, in einem Vertrag der eigentlich bis zum Jahr 2020 andauern sollte. Allerdings hat der katastrophale finanzielle Zustand Griechenlands die Regierung dazu gezwungen, OPAP zu verkaufen und das Monopol zu privatisieren.
Durch den Verkauf von Anteilen an Finanzinstitutionen, Festland-Casinos und Verkehrsflugzeugen, rechnet die Regierung damit, 2,5 Mrd. € zu verdienen.
Dies entspricht allerdings nur 1% des Bruttoinlandsproduktes und wird Griechenland kaum helfen die Schulden des Landes abzubauen, wird aber zum Ausdruck bringen, dass Griechenland es ernst meint, sich aus dem finanziellen Schlamassel zu befreien.
Die Regierung hat geplant, einen 34%igen Anteil von OPAG zu verkaufen, da das Monopol am wertvollsten, im Vergleich zu den anderen Einheiten, die verkauft werden sollen, ist. Der Verkauf von OPAP wird alleine 1,64 Mrd. € einbringen, obwohl die Firma einen Rückgang der Einnahmen verbuchen musste.
Der aktuelle Preis einer Aktie der OPAP-Gesellschaft beträgt 15 €, ein 30%iger Rückgang gegenüber 2009, präsentiert sich aber immer noch als einer der profitabelsten Unternehmen, die sich im staatlichen Besitz Griechenlands befinden.
Bisher bietet die OPAP zwar noch keine Online-Dienste an, was sich aber mit dem Verkauf des Monopols schnell ändern könnte. Auch durch die Beteiligung anderer Entscheidungsträger, in OPAP, wird das Angebot des Monopols sich wahrscheinlich einigen Änderungen bzw. Ergänzungen unterziehen müssen.
Online-Glücksspiele würden sicherlich die Gewinne der OPAP steigern, die wiederum durch die Bereitstellung der Regierung, eine zusätzliche Einnahmequelle liefern würden.






