Hurrikan Earl bringt Online-Glücksspielzentrum in Gefahr
Die meisten Online-Glücksspielbetreiber wählen für ihre Unternehmen abgelegene Orte, wie zum Beispiel tropische Inseln. Sie können auf diese Weise hohe Steuern vermeiden und Glücksspielgesetze von Ländern wie Kanada oder den USA umgehen. Dennoch ist auch dies mit hohen Risiken verbunden – denn solche Inseln sind häufig von Stürmen betroffen und so können ganze Online-Glücksspielunternehmen ausgelöscht werden.
Diese Woche soll der Hurrikan Earl die Stärke 3 erreichen, während er durch Antigua und Barbuda, ein Online-Glücksspielzentrum, zieht. Das Land ist Sitz für viele der weltgrößten Online-Glücksspielbetreiber, u.a. für BoDog.com und Intertops.
Mehrere tropische Stürme haben das Gebiet in den letzten Jahren getroffen, aber sie haben sich kaum auf die Online-Glücksspielbetreiber ausgewirkt. Dennoch ist Hurrikan Earl einer der größten Wirbelstürme, der in den letzten Jahren über die Insel gezogen ist. Daher versuchen sich die Online-Casinobetreiber selbst vor negativen Auswirkungen zu schützen, die zum Beispiel beschädigte Server oder Auszeiten für ihrer Webseiten sein könnten.
Es wird zwar vermutet, dass Hurrikan Earl nicht direkt durch Antigua ziehen wird, jedoch werden Winde Geschwindigkeiten von 160 km/h erreichen und es werden mehr als 20 cm Regen fallen. Die Betreiber drücken daher weiterhin die Daumen in der Hoffnung, dass der Sturm keinen Schaden anrichten wird, der nicht wieder behoben werden kann.






