Neues Glücksspielgesetze könnte Spielautomaten Industrie in den Ruin treiben
Ein neuer Gesetzesvorschlag in Ungarn könnte der land-basierten Spielautomaten Industrie großen Schaden zufügen, da die Regierung versucht, die Steuern auf Spielautomaten zu erhöhen. Dem Vorschlag zufolge sollen Gaming Anbieter in Zukunft € 70.000 im Monat pro Spielautomat zahlen.
Es wäre die höchste Steuergebühr in ganz Europa, da andere Länder lediglich um die € 1000 Steuern fordern. In Deutschland müssen Anbieter bis zu € 1300 zahlen und in Italien € 1600. Ungarns Spielautomaten Industrie ist nicht aktiver als die anderer Europäischer Länder, weshalb sich die Operatoren fragen, warum die Ungarische Regierung einen so hohen Steuersatz fordert.
Laut Stephen Schreiber, einem Sprecher der Ungarischen Glücksspielgesellschaft würde sich eine Steuer in dieser Höhe negativ auf die Industrie auswirken. Es sagt, dass monatlich im Schnitt etwa 240 Menschen Gebrauch von einem Spielautomaten machen, die definitiv weniger Einkommen generieren als € 70.000.
Er glaubt, das Gesetz sei das Ende der Spielautomaten Industrie, welche bereits in den vergangenen Jahren einen enormen Rückgang verzeichnete. Über 8000 Automaten wurden bereits abgeschaltet, da die Anbieter durch die globale Rezession nicht mehr zahlungsfähig waren. Mit einer Steuererhöhung dieser Größenordnung werden vermutlich zahlreiche weitere Automaten abgeschaltet.






