Norwegen schließt sich anderen europäischen Ländern an!

Norwegen ist das nächste europäische Land, das Kreditkarten-Unternehmen die Verarbeitung von Transaktionen zwischen den Norwegern und Online-Casinos verbieten will. Der EFTA (Europäische Arbeitgeberverband für Messen) bereitet sich darauf vor, Norwegen auf die Liste der Länder zu setzen, gegen die rechtliche Schritte eingeleitet werden.

Dieses Verbot würde auch bedeuten, dass es Banken untersagt werden würde, Zahlungen an Online-Casino-Betreiber zu tätigen. Davon wäre allerdings die nationale Lotterie Norwegens nicht betroffen, ein Akt der vielen Menschen bitter auf der Zunge liegt.

Norwegen ist ein weiteres europäisches Land, das dem Fakt ablehnend gegenüber steht, dass internationale Glücksspiel-Betreiber, finanziell vom norwegischen Glücksspielmarkt profitieren. Sie bestehen auf ein von der Regierung organisiertes Monopol, welches unfair gegenüber Casino-Betreibern und Norwegern wäre.

Das Verbot wird mit Wirkung zum 01. Juni 2010 in Kraft treten. Damit schließt sich Norwegen Ländern wie Frankreich an, die darum bemüht sind die vollständige Kontrolle über die Online-Glücksspiel-Branche zu erzielen und damit alle erzielten Einnahmen des Landes zu behalten.

Dieser Schritt bedeutet natürlich, dass die Einnahmen nicht auf mehrere Anbieter verteilt werden und es damit leicht verständlich ist, warum einige Länder diesen Weg einschlagen.

Die Europäische Union ist auf dem Vormarsch in ihrer Mission, gegen hartnäckige Länder vorzugehen um das Glücksspiel in Europa kompatibel zu machen, so dass alle Betreiber eine Lizenz erhalten können und ihren Service an alle Länder anbieten können.

Ihr Fall gegen diese individuellen Länder muss nun durch die EFTA gehen, die dann entscheiden wird, ob sie mit rechtlichen Schritten vorgehen wird.