Poker - Pius Heinz muss keine Steuern auf seinen Gewinn zahlen und hat somit doppeltes Glück
Glück hatte der Deutsche Pius Heinz bereits mit dem Gewinn des Poker Weltmeistertitels, der ihm $ 8,7 Millionen einbrachte. Erneutes Glück hat er damit, dass er auf diesen Gewinn aufgrund eines Steuerabkommens zwischen Deutschland und Amerika keine Steuern zahlen muss. Das Abkommen besagt, dass Deutsche auf Summen, die Sie beim Glücksspielen in den USA gewonnen haben, keine Steuern abgeben müssen. Auch in Deutschland gibt es kein Gesetz, dass besagt, dass er auf in den USA gewonnene Gelder Steuern zahlen muss.
Anders erging es da dem Gewinner der WSOP Tour des vergangenen Jahres. Es handelte sich dabei um den Kanadier Jonathan Duhamel. Zu seinem Pech gibt es zwischen Kanada und den USA ein Steuerabkommen, was den Kanadier dazu verpflichtete, 30% seines Gewinns an das amerikanische Finanzamt zu zahlen. Doch damit nicht genug, auch musste er einen Teil seines Gewinns an Kanada und die Provinz Quebec zahlen. Für den Spieler selber blieb letztendlich "nur" noch knapp die Hälfte seines Preisgeldes übrig.
Demnach bestimmt letzten Endes der Wohnort eine jeden Pokerprofis darüber, wieviel Geld er von seinem Gewinn mit nach Hause nehmen kann. Anders hätte es für Pius Heinz ausgesehen, wenn er in einem Deutschen Casino so hoch gewonnen hätte, denn dort werden Glücksspielgewinne äußerst hoch besteuert. Das ist vermutlich ein Grund dafür, warum so viele Pokerspieler Online ihr Glück versuchen.






