Poker-Profi reicht Sammelklage gegen Full Tilt Poker ein

Full Tilt PokerEs scheint als würde Full Tilt Poker vom Regen in die Traufe kommen. Der Pokeranbieter hat vor kurzem von der Alderney Gaming Control Comission seine Lizenz entzogen bekommen und muss sich darüber hinaus jetzt mit einer Sammelklage des Poker-Profis Todd Terry auseinandersetzen.

Nach Angaben des EGR Magazins hat Terry im Namen der Amerikanischen Pokerspieler die Klage eingereicht. Diese haben sich das Wirrwarr um Full Tilt Poker nun schon lange genug angeschaut und warten seit Wochen bereits auf die Rückzahlung von Millionen von Dollars. Doch bis jetzt hat sich Full Tilt Poker geweigert zu agieren und Terry ist der Auffassung, dass dagegen etwas getan werden muss.

Als Angeklagte werden die Mitbegründer von Full Tilt genannt sowie einige Mitglieder des professionellen Poker Teams der Webseite. Auch Phil Ivey, der vor kurzem erst seine Anklage gegen das Unternehmen fallen gelassen hat, erscheint in der Anklage, da er mit 5% an Full Tilt Poker beteiligt ist. Des Weiteren tauchen 100 weitere unbenannte Individuen in der Anklageschrift auf.

Der Skandal um Full Tilt Poker weitet sich langsam aber sicher aus, da sich immer mehr Spieler sehr frustriert darüber zeigen, wie das Unternehmen mit den Ereignissen des Black Friday umgeht. Die Amerikanischen Pokerspieler warten bereits seit Monaten auf die Rückzahlung ihres Guthabens und auch Spieler aus Kanada und Großbritannien beginnen langsam sich zu wundern, ob sie ihr Geld jemals wiedersehen werden. Möglicherweise nehmen sie sich ein Beispiel an den Amerikanern und reichen ihre eigene Anklage ein, doch noch ist es zu früh um absehen zu können, in welche Richtung sich die Ereignisse entwickeln.