Siegerin aus britischer Reality-Show in Wettskandal verwickelt
Wetten auf Unterhaltungsshows sind eine der beliebtesten Aktivitäten bei Online-Wettseiten geworden. Wett-Fans auf der ganzen Welt können so auf ihre Lieblings-Reality-Show Tipps abgeben. Wie auch bei Sportwetten gibt es bei diesen sogenannten Entertainment-Wetten entsprechende Sicherheitsvorkehrungen, um ausgemachte Entscheidungen zu verhindern. Jüngste Berichte aus Großbritannien zeigen jedoch, dass die Siegerin der Reality-Show ‚The Apprentice‘ Informationen an Außenstehende weiter gegeben haben soll.
Stella English, die Siegerin der gerade zu Ende gegangenen Staffel, wird beschuldigt, Informationen über ihren Sieg drei Tage vor dem Finale nach außen hat dringen zu lassen. Das hat es einigen Spielern ermöglicht, eine sichere Wette abzugeben. Ähnliche Skandale gab es schon in vielen Sportarten, wie etwa auch im Fußball, wo man feststellte, dass es unter den Teams zu Absprachen gekommen war.
Frau English könnte in ganz ordentlichen Schwierigkeiten stecken, wenn sich dieser Skandal bewahrheitet. CalvinAyre.com zufolge haben viele Reality-Shows in ihren Verträgen festgeschrieben, dass die Beschuldigen im Falle von Informationsweitergaben auf bis zu $5 Millionen verklagt werden können. Mit den gewonnenen £100.000 wird sich Stella nicht mal die Kosten der Anklage leisten können.
Entertainment-Wetten sind eigentlich sehr riskant, wenn man die Gefahr der Informationsweitergabe bedenkt. Der Gewinner ist nämlich schon längst bestimmt, wenn das Finale im Fernsehen ausgestrahlt wird. Das macht es umso leichter für Insider, Tipps an bestimmte Personen weiterzugeben.






