Social Media und Online Glücksspiel sollte man nicht miteinder vermischen
Da Social-Media-Webseiten wie Facebook und Twitter den gesamten Online-Bereich eingenommen haben, suchen Internet basierte Industrien immer nach neuen Wegen, um ihre Dienste auch in diesem Bereich anbieten zu können.
So erlauben Reisebüro-Webseiten ihren Benutzern Profile zu erstellen und Bilder untereinander auszutauschen, Online-Shops geben Nutzern die Chance zu zeigen was sie eingekauft haben und wie sie ihre Outfits zusammengestellt haben und Online Casinos bringen Soziale Glücksspiel Spiele auf den Markt, die aber bisher völlig versagt haben. Aber warum ist das so?
Einem Bericht zufolge des EGR-Magazins, ist das Wetten einfach keine soziale Aktivität und leider haben Sie recht. Denn das Online-Glücksspiel unterscheidet sich völlig von ihrem Amtskollegen, dem Festland-Casino, und hat mit sozialer Aktivität nicht wirklich viel zu tun.
Ein Vergleich mit der Industrie der Pornographie wird immer deutlicher, da Online-Casino-Besucher ihre Aktivitäten auf Glücksspiel-Seiten eher verschweigen. Aus irgendeinem Grund scheint es fast so, als wäre es ein Tabu-Thema, sofern es sich nicht um Online-Poker oder Bingo handelt und Spieler neigen eher dazu ihre Erfahrungen, auf Online-Casinos, nicht zu teilen.
Die Lösung für dieses Problem ist, das Gespräch über die Online-Glücksspiel-Industrie zu fördern und sich von den Mythen der Spielsucht und minderjährigen Spielern zu trennen, die diese Aktivität so tabu machen.
Auch der Start von öffentlich geführten Glücksspiel-Webseiten könnten Online Casinos in einem besseren Licht erscheinen lassen, da die Regierungen der einzelnen Bundeländer die Einnahmen für soziale Programme nutzen und einen neuen und sichereren Industriestandard setzen könnten.
Aber noch bleibt abzuwarten. Denn es könnte sich alles wieder im Sand verlaufen, da niemand wirklich seinen Freunden erzählen will, wie viel man verloren bzw. gewonnen hat und der Glücksspielvertrag in Deutschland erst einmal gekippt werden muss.






