Sportingbet einigt sich mit US Behörden
Endlich ist es zu einer Einigung gekommen. Sportingbet wird für Wettgeschäfte, die das Unternehmen vor dem Inkrafttreten des Unlawful Internet Gambling Enforcement Act 2006 tätigte eine Entschädigung von 33 Millionen Dollar an die US Behörden zahlen.
Als Ausgleich für die Zahlung werden die US Behörden Sportingbet, abgesehen von fälligen Steuernachzahlungen, nicht für den Tatbestand des illegalen Glücksspiels im Zeitraum vor Inkrafttreten des Gesetzes strafrechtlich belangen.
Sportingbet bot von 1998 bis 2006 das Wetten auf Sportveranstaltungen sowie Casino- und Pokerspiele in den USA an.
„Im Großen und Ganzen betrachtet ist das eine gute Lösung für alle“, sagte Barry Slotnick, Anwalt von Sportingbet in einem Interview. Nach dreieinhalb Jahren der Anfeindungen und Auseinandersetzungen gibt es nun endlich eine Einigung, mit der nach Aussage des Anwalts auch das Unternehmen sowie dessen Großaktionäre leben können. In Zukunft wolle man solche Fehler vermeiden und mit den US Behörden eng zusammenarbeiten.
Die ursprüngliche Zahlungsmethode beim Glücksspiel sei 2001 für die Belange der US Kunden und Spieler angepasst worden, dass man damit einen Fehler mache, wusste man nicht.
Sportingbet ist nicht das erste europäische Unternehmen, das sich in diesem Zusammenhang mit den US Behörden auseinandersetzen musste. Bereits im April letzten Jahres hat PartyGaming einen Vergleich mit der amerikanischen Regierung abgeschlossen und musste dabei den wesentlich höheren Betrag von 105 Millionen US Dollar zahlen.






