Treffen der Bundesländer über Neuentscheidung zum Glücksspielstaatsvertrag vertagt

Die Glücksspielgesellschaft hatte gehofft und gebangt, dass am heutigen Mittwoch endlich eine Entscheidung in Bezug auf die Entscheidung eines neuen Glücksspielstaatsvertrages, in Berlin, getroffen werden würde. Doch staatdessen wurde die Tagung bis zum März 2011 vertagt, was mal wieder typisch für unsere Bundesregierung ist.

So kamen die einzelnen Bundesländer und unsere Bundeskanzlerin Frau Angelika Merkel zwar zusammen, doch konnten sich diese nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigen und ein neuer Glücksspielstaatsvertrag kam somit nicht zustande.

Leider wollen die Länder das staatliche Glücksspielmonopol beibehalten, welches vom Europäischen Gerichtshof im September angefochten wurde und die Regierung Deutschlands aufgefordert wurde, einen neuen Glücksspielstaatsvertrag, welcher zum Ende des nächsten Jahres offiziell ausläuft, zu verfassen.

Ein staatliches Monopol ist demzufolge nur vertretbar, wenn die Spielsucht eingedämmt wird und das bei allen Spielen. Auf eine vertretbare Lösung sowohl für staatliche als auch private Glücksspielanbieter, wie Online Casinos und Sportwettenanbieter, muss daher weiterhin gehofft werden.

Derzeitig werden zwei verschiedene Modelle diskutiert, bei dem uns das zweite besser gefällt, weil es die Öffnung des Glücksspielmarktes, zwar unter der Beibehaltung des Monopols für Lotterieveranstaltungen, vorsieht, aber immer noch besser als das Erste, bei dem nur staatliche Anbieter in Deutschland das Sagen haben.

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