UEFA setzt FIFA eine Frist für die Erarbeitung eines Plans zur Bekämpfung von Korruptionsskandalen

FIFAIn der jüngsten Vergangenheit hat die FIFA unter ihren sonst so wachsamen Augen zahlreiche Korruptionsskandale zugelassen. Spiele wurden manipuliert und selbst die Präsidentschaftswahl blieb nicht frei von Skandalen. Es ist höchste Zeit zu versuchen, das Problem der Korruptionsskandale in den Griff zu bekommen. Auch die UEFA hat sich jetzt zu Wort gemeldet und zusätzlichen Druck auf die FIFA ausgeübt.

Sepp Blatter wurde erst vor kurzem als Präsident der FIFA wiedergewählt, nachdem sein einziger Konkurrent, Mohamed Bin Hammam, der Bestechung beschuldigt wurde. Blatter will seine Wiederwahl als Möglichkeit nutzen, die Korruption innerhalb der Fußballwelt zu bekämpfen. Die UEFA trat nun an die FIFA heran und fordert Taten anstatt leerer Versprechungen.

Die UEFA ist vor kurzem bei ihrem Juni-Treffen mit den Offiziellen des Komitees zusammengekommen, um die skandalgeladene Situation zu diskutieren, mit der die FIFA derzeit zu kämpfen hat. Bei dem Treffen hat die UEFA entschieden, dass es der FIFA innerhalb der nächsten drei Monate möglich sein sollte, einen konkreten Plan zur Bekämpfung von Korruptionsskandalen zu erarbeiten. Bis Oktober soll man eine Lösung gefunden haben und nicht nur Vorschläge oder wenig konkrete Pläne vorlegen.

Es ist zu hoffen, dass die FIFA sich ein Beispiel an der UEFA nimmt, die bereits hilfreiche Regeln eingeführt hat, um Korruptionsskandale zu stoppen. Spieler werden nicht länger nur mit Bußgeldern bestraft, sie müssen mit Suspendierungen und anderen strengen Strafen rechnen. Wenn die FIFA zu ähnlichen Mitteln greifen wird, dann ist davon auszugehen, dass man die Zahl der Skandale entscheidend verringern kann.