William Hill möchte das staatliche Wettunternehmen „Tote“ kaufen

William HillWilliam Hill hat sein Interesse am Kauf des staatlichen Wettunternehmens „Tote“ signalisiert. Obwohl dies durch die derzeitig geltenden Wettbewerbsregeln in Großbritannien nicht möglich sei, ist der größte britische Buchmacher doch sehr von einem Zusammenschluss mit der Wettfirma angetan. Nach Aussage von William Hill seien die derzeitig geltenden Wettbewerbsregeln allerdings veraltet.

„Wir wären sehr daran interessiert, unser britisches Angebot zu erweitern“ , so das Wettbüro. Es fügte außerdem hinzu, dass die derzeitig geltenden Wettbewerbsregeln in Großbritannien nicht mit der Globalität und Internationalität der Märkte mithalten könne. Ein Umdenken sei nötig. „Wir glauben, dass die Wettbewerbsaufsichtsbehörde ihre Regeln noch einmal überdenken sollte. Wetten finden mittlerweile auf globaler Ebene statt. Der reale Markt umfasst auch alle Online-Angebote der Wettbüros weltweit.“

Die britische Regierung kündigte letzten Mittwoch an, dass der Verkauf des staatlichen Wettunternehmens Tote Ende Herbst anstehe. Dies sei Teil eines umfassenderen Verkaufs staatlicher Vermögenswerte. Der Verkauf des staatlichen Unternehmens sollte öffentlich abgehalten werden, damit alle interessierten Käufer eine Chance hätten.

Die Wettbüros Paddy Power und Ladbrokes, beides Mitkonkurrenten von William Hill, haben ebenfalls Interesse am Kauf von Tote signalisiert.

William Hill veröffentlichte heute seine österreichische Sportwetten-Webseite. Die Seite konzentriert sich hauptsächlich auf den österreichischen Fußball. Ihr Slogan lautet: „Wetten wie die Briten“. Henry Birch, Geschäftsführer von Willam Hill Online sagte bei der Veröffentlichung: „ Die Österreicher besitzen eine wahre Leidenschaft für Sport und Sportwetten. Diese können wir mit unserer neuen Webseite umfassend befriedigen.“