William Hill schult Personal im Umgang mit Minderjährigen
Glücksspiel unter 18 Jahren ist zwar verboten, wird aber gerade in Großbritannien zu einem immer ernst zu nehmenden Problem der Casino-Betreiber. In den letzten zehn Jahren war es für Minderjährigen nicht unbedingt schwer mit Hilfe von gefälschten Ausweisen oder Angaben über ihr Alter an Sportwetten teilzunehmen. Bis vor kurz wurde dieses Problem weitestgehend ignoriert, aber jetzt nahm William Hill den Kampf gegen die minderjährigen Spieler auf.
2009 kam bei einer Studie der britischen Glücksspiel-Kommission heraus, dass 98 Prozent der Buchmacher Minderjährigen das Wetten auf bestimmte Sportereignisse gestattet. Die Vereinigung der britischen Buchmacher war von diesem Fehlverhalten peinlich berührt und kündigte Verbesserungen im Laufe des nächsten Jahres an.
William Hill geht in diesem Fall mit gutem Beispiel voran. Das Unternehmen sorgte dafür, dass 8100 Mitarbeiter eine intensive Schulung zum Umgang mit Minderjährigen bekamen. Im Oktober werden weitere 2000 Mitarbeiter geschult, damit am Ende alle Unternehmensangehörigen wissen, wie man sich in bestimmten Situationen verhält.
Dies ist ein bemerkenswerter erster Schritt, welchen jeder Online-Casino-Anbieter gehen sollte. Es ist wichtig, dass die Betreiber in der Glücksspiel-Industrie sich verantwortlich für die möglichen Risiken zeigen. So können Spielsucht und das unerlaubte Glücksspiel von Minderjährigen am besten vermieden werden.






