Zypern und Dänemark bestimmen ihre Glücksspiel Gesetze
Viele europäische Staaten haben mit der Entscheidung gerungen, was im Bezug auf Online-Glücksspiel das beste für ihre Bürger ist. Die meisten Mitgliedstaaten der Europäischen Union beharren auf den Gesetzen, die Online-Glücksspiel zwar erlauben, jedoch einschränken. So wird einerseits der freie Handel, aber gleichzeitig auch die Sicherheit der Online-Spieler gewährleistet.
Länder wie Frankreich, Italien und Großbritannien haben bereits ihre Online-Glücksspiel-Gesetze verkündet. Diese unterscheiden sich in jedem Land leicht, halten sich jedoch an die Regel der Europäischen Union, dass ausländische Betreiber Zugang zum Online-Glücksspiel-Markt erhalten sollen.
Zypern hat das Online-Glücksspiel seit 2007 erlaubt, hat aber einige Regelungen verändert, um sie besser mit der Europäischen Union in Einklang zu bringen. Jetzt spielen Behörden mit der Idee, das Online-Glücksspiel völlig abzuschaffen. Allerdings müssen sie erst noch das Für und Wider abwägen und sich beraten.
Dänemark hat das Online-Glücksspiel Anfang Juni 2010 erlaubt, sehr zum Ärger der landbasierten Casinos, die sich beschwerten, dass es zur Wettbewerbsverzerrung käme. Die Europäische Kommission wird die Beschwerden, denen eine unterschiedliche Besteuerung zu Grunde liegt, überprüfen. So gilt für landbasierte Casinos ein Steuersatz von 45 bis 75 %, während von Online-Casinobetreibern lediglich 20 % Steuer verlangt wird. Während die Europäische Kommission diese Beschwerde durchdenkt, werden die Steuersätze zunächst so bleiben. Sie werden sich erst ändern, wenn eine endgültige Entscheidung getroffen wurde.






