Zypern will Europäische Glücksspiel Betreiber ausschließen

ZypernZypern hat beschlossen ihre Online-Glücksspiel-Gesetze zu verändern, in einem Versuch, die illegalen Online-Glücksspiele zu bekämpfen und gleichzeitig ihre eigenen Bewohner einzuschränken, auf Online Casinos anderer europäischen Länder zu spielen.

Im Jahr 2007 änderte Zypern die Gesetze zum Thema Wetten, um die Anforderungen der Europäischen Union, für den freien Handel, zu erfüllen. Das Land hat nun abermals beschlossen, ihre Gesetze zu verändern, dieses Mal aber zum Nachteil der Online-Glückspiele, die sie von der Liste der Dienstleistungen entfernen wollen, die Zypern mit dem Markt der EU teilt.

Aristofanis Georgiou, der Anführer dieser Bewegung, hat erklärt, dass diese Änderung das Land vor illegalen Online-Casinos schützen würde. Die Regierung ist hauptsächlich über die zuständige Kontrolle nicht lizensierter Online Glücksspiele in Zypern besorgt, aber auch finanzielle Aspekte spielen bei der Entscheidung eine große Rolle.

Sollte sich Zypern vom freien Handel der EU-Märkte entfernen, wären die Einwohner Zyperns nur noch in der Lage auf zugelassen Online Casinos des Landes, ähnlich wie beim Online-Glücksspiel-Monopol in Frankreich, zu spielen.

Erst kürzlich wurde ein Bericht über die Einnahmen der Online-Glücksspiele in Zypern veröffentlicht, der in Verdacht steht, das Land bei der Entscheidung, ein Monopol zu erlassen, beeinflusst haben soll. So wurde zum Beispiel darüber berichtet, dass Zypern allein im Jahr 2008 Gewinne im Wert von 2,5 Mrd. € eingefahren haben soll und erwartet wird, dass dieses Rekord Ergebnis im Jahr 2012 sogar doppelt so hoch ausfallen werde.

Auch wenn diese Ankündigung erst kürzlich bekannt gegeben wurde, fangen die europäischen Betreiber so langsam an, sich Sorgen zu machen. Da Zypern eine so große Anzahl an europäischen Online-Spielern hat, kann der zukünftige Schritt des Landes unglückliche Auswirkungen auf den Rest der Online Casinos in Europa haben.